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Horst Kaisers Homepage |
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Gefangenschaft II./Artillerie
Regiment 117 Kriegstagebuch Chronik
Mai 1943 bis zur Vernichtung am 12. Mai 1944 ein
Tagebuch von Brunhilde Dallmann und
Schwessiner-Treffen in der Lüneburger Heide |
Schwessin Kreis Köslin in Pommern Schwessin war das zweitgrößte Dorf des Kreises, es ist die Heimat meiner Frau Leonore (Lore) Eitzen, Flakenfier. Die heutige polnische Bezeichnung lautet: Swieszyno powiat Koszalin
Die Kirche 1989 (Foto Andrea Kaiser) Ein geschichtlicher Bericht über unsere Kirche , der mit Bildern aus der heutigen Zeit ergänzt wurde, kann hier abgerufen werden.
Über die Betriebsgrößen und Einwohner geben die nachstehenden Tabellen Auskunft:
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der Bilder Die Flucht 1945 Am 2. März 1945 verließ der Treck der Schwessiner um 9, 30 Uhr das Dorf. Über die Flucht hat Dieter Brümmer einige Berichte zusammen getragen, die teilweise differieren wegen der verschiedenen Fluchtwege ab Dievenow und die nachstehend zu lesen sind: (die farbigen Worte
des gewünschten Berichts anklicken) 1. Aus dem Kalender 1945 von Frau Elisabeth Kohlmeier, geb. Pöppel, der Mutter von Heinz und Wilhelm Kohlmeier 2. Aus dem Nachlass von Frau Kohlmeier: handschriftlich im Sommer 1945 aufgeschrieben, überarbeitet von Wilhelm Kohlmeier und verfasst von Frau Birgit Jürgensen 3. Aus einem Brief von Frau Erna Manke, (Haupttreck) Ehefrau des Bürgermeisters und Treckführers Siegfried Manke an ihren Sohn Jürgen (Juli 1945), ergänzt und mitgeteilt von ihrer Tochter, Frau Ursula Kurtz-Manke 4. Aus der Erinnerung aufgeschriebener Bericht von Dieter Brümmer, damals 12 Jahre alt, mit Ergänzungen aus der Pommerschen Zeitung. 5. Elisabeth Manke berichtet über ihre Flucht, die zusammen mit dem Bauerntreck begann, in Misdroy aber wegen Krankheit der Mutter unterbrochen werden musste. 6. Wilhelm Münchow berichtet in einem plattdeutschen Bericht über ihre missglückte Flucht aus Mersin. Nach Passieren der Brücke über die Dievenow wurden einige
Wagen vom Treck abgetrennt, darunter die von Fritz Pöppel, Franz Krüger und
Walter Piske. Diese Wagen sind bis Schleswig Holstein gefahren, und zwar
Pöppel und Krüger gemeinsam, während der Treck auf die Insel Rügen
eingewiesen wurde. Meine spätere Frau Lore Eitzen und ihre Schwester Eva haben den Anschluss an den Treck nicht bekommen und sind alleine mit Fahrrädern geflohen, immer an der Ostseeküste entlang, wobei sie ihre Fahrräder teilweise durch den Strandsand schieben mussten. Oft ging es nicht weiter. Sie saßen auch im Kessel von Horst fest, der zum Glück durch die Wehrmacht wieder geöffnet wurde, so dass sie weiterfahren konnten. Am 5. März haben sie, nachdem sie die Brücke über die Dievenow passiert hatten, den Schwessiner Treck überholt, da sie als Fußgänger mit Fahrrädern schneller vorwärts kamen, als die wegen der überfüllten Strassen nur langsam voran kommenden Fahrzeuge. In Vorpommern wurde ihnen von einer Frau Dauerquartier angeboten, aber sie wollten weiter. So landeten sie schließlich in Kreutzfeld bei Malente-Gremsmühlen in Holstein, nachdem sie kurz vorher auf offener Strasse, auf der außer ihnen weit und breit kein Mensch zu sehen war, von alliierten Tieffliegern beschossen wurden. Zum Glück fanden sie Deckung im Strassengraben, obwohl das ihren Mänteln alles andere als gut war. Welch eine Heldentat dieser Flieger, für die sie vielleicht noch eine Auszeichnung bekommen haben wie die Verantwortlichen für den Angriff auf Dresden! Als stellvertretende Gemeinde-Kassenverwalterin hat Lore am Tag vor der Flucht 16.707,00 RM von der Bank abgehoben, die in den nächsten Tagen an die „Kriegerfrauen“, die Frauen von Soldaten, ausgezahlt werden sollten. Dieses Geld hat Lore auf Geheiß des Bürgermeisters Siegfried Manke mit auf die Flucht genommen, es wie einen Schatz gehütet und nachts unter ihren Kopf gelegt. In Grimmen gelang es ihr nach langer Debatte dieses Geld bei der Kreissparkasse Grimmen auf ein Sparbuch zu Gunsten der Gemeinde Schwessin einzuzahlen. Das Sparbuch mit dem Guthaben hat sie heute noch. Eine Schilderung ihrer Nachkriegserlebnisse gibt eine nach Augustin evakuierte Kölnerin in Ein Leidensweg von Augustin im Kreise Köslin in Pommern nach
Köln Und über ihre „Flucht aus Pommern“ mit dem Treck aus dem Dorf Datzow Kreis Schlawe berichtet die in
Schwessin geborene Anneliese Panthen, geborene
Dreyer, Tochter von Bäckermeister Dreyer, Schwessin, zuletzt wohnhaft in Husby, Ringstraße 17, deren Mutter wohl zusammen mit ihrer in Schwessin zu
Besuch weilenden Enkelin mit dem Schwessiner Treck nach Holstein geflüchtet
ist, dem Kirchspielarchiv in Husby. Schwessiner-Treffen Auf Anregung von Walter Pomplun treffen sich alljährlich seit 1994 Schwessiner und Mersiner in der Lüneburger Heide. Es sind immer sehr schöne Stunden, doch leider nimmt die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren altersbedingt ständig ab. Das nächste Treffen findet statt am Termin bitte erfragen bei Walter Wolff,
Adresse siehe unten Im Jeddinger Hof, Heidmark 1, 27374
Visselhövede-Jeddingen Telefon
04262 9350 /Fax 04262 736 Email info@jeddingerhof.de Anmeldungen
erbeten an Walter Wolff, Simrockstrasse 92, 40235 Düsseldorf, Telefon 0211 68
64 67. Auch ohne Anmeldung ist die
Teilnahme jederzeit möglich. Einige Teilnehmer reisen
bereits am Freitag an und finden sich schon
nachmittags und abends zu einer gemütlichen Runde zusammen.
Zimmerreservierung bitte selbst vornehmen. Der Preis beträgt 2009 für das
Einzelzimmer 46,00 € und für das Doppelzimmer 70,50 € pro Nacht
einschließlich Frühstücksbüffet. Über das Treffen 2007 und
eine anschließende Fahrt in die Heimat hat Marga Helmer geborene Wolff
berichtet. Der Bericht mit Bildern von der
Gedenkstätte auf dem Alten Friedhof kann hier abgerufen werden. Aus dem „Strandboten des
Heimatkreises Köslin-Bublitz“ werden mit freundlicher
Genehmigung der Redaktion die folgenden Berichte übernommen:
Teil 1 Jugend und
Kriegszeit Teil 2 Das
Kriegsende, die Russenzeit und die Vertreibung mit
Anhang: Gedenkstätte auf dem alten Friedhof in Nedlin Bilder-Serien Bei unseren Besuchen in der Heimat 1989 und 1991 haben wir, d. h. meine Frau Lore und unsere Tochter Andrea einige Bilder gemacht, die wir zu Serien zusammengestellt haben, und die nachstehend, wie auch Bilder von den Schwessiner-Treffen, abgerufen werden können: Aus ihren Archiven stellten Marga Helmer geborene Wolff und Gerhard Köpke Bilder zur Verfügung, die in zwei Alben zusammengestellt sind: Joanna Krzyściak, eine polnische Lehrerin in Schwessin hat einige Bilder aus der obigen Serie Schwessin – Alte und neue Bilder zu einer polnischen Bilderschau zusammengestellt. Alle Alben können als Einzelbild oder Diaschau betrachtet werden. Beim Einzelbild: Erstes Bild anklicken, es vergrößert. Dann mit den
Pfeilen am oberen Bildrand vor und zurück schalten. Mit dem Link am rechten
Bild kann jedes Bild herunter geladen und anschließend wie eine jpg-Datei
behandelt werden, z. B. Vergrößern, Ausdrucken. Bei der Dia-Schau am unteren Bildrand die Geschwindigkeit verändern;
danach Cursor vom Bild nehmen, damit die Navigationsleiste am unteren Rand,
die den Text verdeckt, verschwindet.
Beenden mit der Esc-Taste. Pommernlied Melodie und Text des Pommernliedes und des Liedes „Ostseewellen“ können hier abgerufen werden. Der Text des Liedes „Ostseewellen“ ist später umgedichtet worden in „Nordseewellen“. Inhaltsverzeichnis Alle Artikel dieser Seite können auch über das Inhaltsverzeichnis aufgerufen werden. Hallo Schwessiner, Mersiner und Ihr anderen Besucher! Allen Lesern, besonders den Schwessinern und Mersinern, senden wir heimatliche Grüße. Ich möchte diese Seite gerne ausbauen und suche alte Bilder und Berichte über die Zeit bis 1945. Bitte meldet Euch! Über Reaktionen würden wir uns sehr freuen: Email: hokaiser@horst-kaiser.de Lore und Horst Kaiser
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